Gegenwart

Die Gründungsüberlegungen für den "Volksverein Mönchengladbach" gemeinnützige Gesellschaft gegen Arbeitslosigkeit mbH basierten auf Inhalten und Ideen, die nach dem II. Vatikanischen Konzil in den 70er Jahren ein gewandeltes Verständnis von Kirche in der Welt wahrnahmen. Ein Meilenstein war der Katholikentag 1974 in Mönchengladbach, der unter dem Motto "Für das Leben der Welt" eine klare Aussage traf: "Die Kirche ist für die Welt da!"

Im Kontext dieses gesellschaftlichen und kirchenpolitischen Umfelds wurde im April 1983 der Volksverein nach einer mehrmonatigen Vorbereitungsphase gegründet. Ein Zitat aus dem Gesellschaftsvertrag stellt klar, worum es den über 70 Kirchenleuten ging, die damals schon ihre Unterstützung zugesagt hatten: "Hilfe für Arbeitslose, die aufgrund ihrer langen Arbeitslosigkeit den geistigen und seelischen Belastungen ohne fremde Hilfe nicht mehr gewachsen sind".

Gardeur

In einer angemieteten Fabrikhalle nahm am 15. Juni 1983, dem Fest des Heiligen Vitus, des Patrons der Stadt und des Münsters, der Volksverein die praktische Arbeit auf. Im Jahr 1996 zog der Betrieb in eine neue und größere Betriebsstätte auf der Geistenbecker Straße 107. Diese Betriebsstätte hatte die Hauptpfarre erworben. Auch dieser Ort stand als ehemaliger Textilbetrieb im Zeichen der Strukturkrise der Textilindustrie am linken Niederrhein und damit in direkter Beziehung zur Struktur der Arbeitslosigkeit in dieser Region.

Der Volksverein hatte die Zahl der Plätze für Teilnehmerinnen und Teilnehmer seit 1996 von damals 60 auf zwischenzeitlich 140 Plätze aufgestockt.

Einweihung
Neue Küche

Dank einer Erbschaft und einer Spendenkampagne konnten im Jahr 2007 und 2008 ein an das bisherige Betriebsgelände angrenzendes Grundstück angekauft und durch einen Systembau bebaut werden. Damit wurde Raum frei für Umkleide und Pausenräume für die Teilnehmerinnen. Zusätzlich konnte eine große Küche errichtet werden, die als Lehrküche im Frühjahr 2009 in Betrieb genommen wurde.

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