Gebrauchtschuhe

Liebe Freunde und Förderer des Volksvereins und der Stiftung Volksverein,

Sehr geehrte Damen und Herren, 

Sie erhalten hiermit die neue Ausgabe des gemeinsamen Newsletters. 
Zunächst stellen wir Ihnen heute verschiedene aktive Mitmachmöglichkeiten vor, um dann auf die zuletzt wiederholt aufgegriffenen Gesetzesänderungen und die Auswirkungen auf den Volksverein und seine Arbeit einzugehen.  

Ein kurzer erster Bericht informierte über die Politische Bildungsarbeit beim Volksverein, die sich jetzt in einer Reise nach Auschwitz und der Auseinandersetzung mit der Geschichte konkretisierte.
Schließlich gibt es einige Veranstaltungshinweise. Wir laden Sie herzlich ein, den einen oder anderen Termin wahrzunehmen.  

Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre.  

Mit herzlichen und herbstlichen Grüßen

Volksverein und Stiftung Volksverein
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Mit-Macher gesucht: "Sie singen - dm spendet" 

Benefiz - Mitmachaktion mit Ulrike von der Groeben

Anlässlich des 25. Geburtstages der Filiale der Drogeriemarktkette dm auf der Hindenburgstrasse 112 lädt die Filialleitung zu einer "dm-Wette für den guten Zweck" am Montag, den 24. Oktober 2011 um 15:00 Uhr ein.

RTL-Moderatorin Ulrike von der Groeben wettet, dass 125 Mönchengladbacher mit Ihr ein Geburtstagsständchen singen. Ulrike von der Groeben hat als gebürtige Mönchengladbacherin in der Vergangenheit wiederholt die Arbeit des Volksvereins unterstützt.

Der dm-Markt lobt in Verbindung mit dieser Wette ein Preisgeld von 5.000 EUR aus. Sollten sich nicht so viele Unterstützer finden, wird Frau von der Groeben eine Stunde "Kassendienst leisten". Die Summe der dann abkassierten Verkäufe geht alternativ ebenfalls an den Volksverein. 

Das Preisgeld geht an den "Volksverein Mönchengladbach", der dieses Geld mit zur Finanzierung von vier Ausbildungsstellen nutzen will. Im September des Jahres hat der Volksverein vier junge Erwachsene, die sich schon mehrere Jahre erfolglos um eine Ausbildungsstelle beworben haben, zur Ausbildung als Holzmechaniker und Fachkraft für Möbel-, Küchen und Umzugsservice eingestellt. 

Zur Finanzierung dieser Ausbildungsstellen, für die es keine öffentlichen Zuschüsse gibt, wirbt der Volksverein um 400 Ausbildungspaten, die mit einem Betrag von 10 EUR monatlich die Ausbildung finanzieren helfen. Gut die Hälfte der Zahl der Paten konnte bereits in den ersten vier Wochen nach Start der Kampagne gewonnen werden.

Der Volksverein lädt ein, und hofft, möglichst mit Ulrike von der Groeben die Wette zu gewinnen.  Wir sehen uns!! 

Infos auch unter www.volksverein.de

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Aktion der Rheinischen Post: 

Wählen Sie unsere Besten - Eddi wählen!! 
 

Wir suchen unsere Besten aus Mönchengladbach, Korschenbroich und Jüchen so lautet eine Aktion der Rheinischen Post. Schon in der ersten Vorschlagsrunde wurde Eddi Erlemann, Gesellschafter und Mitbegründer des Volksvereins als ein Kandidat von der Redaktion vorgeschlagen.  

Machen Sie bitte jetzt mit bei der Wahl "unserer Besten".

Nach einer Vorauswahl stellen wir ab dem 5. Oktober 2011 die Kandidaten in der Rheinischen Post und auf der Internetseite vor. Ab dann startet auch das Voting für "unsere Besten". Das Voting endet am 27. Oktober 2011. Kandidatinnen/Kandidaten können Sie bis zum 23. Oktober vorschlagen. Am 29. Oktober 2011 wird der Beste / die Beste vorgestellt.

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Neue Unterstützungsform:  Charity-SMS 

Übers Handy spenden Dank Charity-SMS. So gut wie jeder besitzt es - das Handy. Jetzt können Sie spontan, jederzeit und überall für den Volksverein spenden. Der Betrag für die Carity-SMS beträgt 5,00 EUR.  

Und so funktioniert die Charity-SMS

1. Kennwort eingeben: Sie geben unser Kennwort "AZUBIPATE" in das Textfeld Ihres Handys ein.

2. SMS schicken: Die SMS geht an die Nummer 81190. Der vorher festgelegte Betrag von 5 € wird damit an den Volksverein gespendet. Von einer 5 EUR SMS gehen 4,83 EUR an Ihre Organisation, 0,17 EUR gehen immer als Gebühren an die Mobilfunkanbieter.

3. Dankesnachricht: Sie erhalten nach erfolgreichem Eingang des Betrages der Charity SMS eine  Bestätigungs- und Dank-SMS. 

4. Für diese Unterstützungsform können keine Spendenquittungen ausgestellt werden.  

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 Rapsöl: Neuer Verkaufspreis 
 

Bis heute war der Volksverein Mönchengladbach in der Lage, sein hochwertiges Speiseöl zu einem niedrigen Preis anzubieten, weil er als Beschäftigungsträger im Rahmen der Qualifizierungsarbeit für Langzeitarbeitslose Personalkostenzuschüsse erhalten hat.  Die letzte Förderung - eine Personalkostenbezuschussung - wurde im August 2011 endgültig eingestellt.

Hinzu kommt: der Rohstoff Raps ist ein an der Börse gehandeltes Produkt. Der Preis für Raps ist im Laufe des letzten Jahres um etwa 30% gestiegen. Weitere Preissteigerungen werden angesichts eines weniger guten Erntejahres erwartet.

Nun ist die kleine Rapsmühle aus Mönchengladbach-Geistenbeck gezwungen den Abgabepreis massiv zu erhöhen. Ab dem 15. Oktober 2011 gilt ein Verkaufspreis von EUR 6,50  für die 0,5-Liter-Flasche. Erhältlich ist das Rapsöl in den Kleiderläden und in der Betriebsstätte des Volksvereins sowie bei Handelspartnern, die die Preiserhöhung mitragen werden. 

Geschäftsführer Hermann-Josef Kronen: "Uns ist bewusst, dass diese Preisverschiebung für alle Endverbraucher eine hohe Hürde darstellt".

Das mehrfach ausgezeichnete Speiseöl wurde in der Septemberausgabe 2011 der Zeitschrift "FEINSCHMECKER" mit drei weiteren kaltgepressten Rapsöle von besonders guter Qualität vorgestellt. Diese Produkte liegen alle in der Preisspanne von EUR 3,00 bis EUR 11,00.

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Beschluss Veränderungen Arbeitsmarktpolitik - Auszüge der Antwort auf die  Petition 
 

Das "Gesetz zur Verbesserung der Eingliederungschancen am Arbeitsmarkt" - hinsichtlich des Protests dazu hat der Volksverein in seinen letzten Mails wiederholt berichtet - wurde in zweiter und dritter Lesung im Bundestag Ende September beschlossen.

Der zahlreich von Fach- und Wohlfahrtsverbänden vorgetragene Protest hat noch einige Veränderungen bewirkt, die nun in  der praktischen Umgestaltung noch erweisen müssen, ob und inwieweit sie dazu beitragen können, die Situation der Langzeitarbeitslosen sowie der gemeinnützigen Anbieter von Dienstleistungen zu verbessern bzw. zu stabilisieren.

Die wesentliche Option, nämlich die Einschätzung, dass der Wirtschaftsaufschwung zu einer deutlichen Reduzierung der Langzeitarbeitslosigkeit führt teilen wir nicht. Die Grundlage für die Gesetzesnovelle wurde von der "Aufschwung-Euphorie" getragen. Nicht nur regional zeigt sich schon jetzt - auch angesichts der Schulden und Eurokrise - dass die Zahl der Langzeitarbeitslosen nur geringfügig gesunken ist.

Selbst die Bundesagentur für Arbeit berichtet in einer im September 2011 veröffentlichten Studie:

  • Im Aufschwung steigt der Anteil der Langzeitarbeitslosen an allen Arbeitslosen, da wenig Menschen neu in Arbeitslosigkeit kommen. Gleichzeitig fällt die Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Vermittlungshemmnissen noch immer schwerer als von Menschen ohne diese Hemmnisse. 
  • Dadurch "verschlechtert" sich die Struktur der Arbeitslosigkeit zunehmend und ein weiterer Abbau der Arbeitslosigkeit fällt immer schwerer, je weniger Arbeitslose verblieben sind. 
  • Der Anteil Langzeitarbeitsloser ist in städtischen Ballungsräumen und strukturschwachen Gebieten besonders hoch. 
  • Der Anteil Langzeiterwerbsloser liegt in Deutschland deutlich über dem Durchschnitt aller EU Länder. 

Der Volksverein wird sicher weiter im Verbund mit dem Koordinationskreis der Arbeitsloseninitiativen im Bistum Aachen weiter für einen öffentlich geförderten Arbeitsmarkt streiten, der den Anforderungen der mittlerweile ca. 800.000 arbeitslosen Menschen gerecht wird. 

In Abgrenzung zu unserer Einschätzung dokumentieren wir im Folgenden Auszüge aus der Antwort auf die Petition des Kokreises:  

Die Bundesregierung misst einer angemessenen Finanzausstattung der Bundesagentur für Arbeit große Bedeutung bei. Allerdings kann dies nicht losgelöst von der Arbeitsmarktsituation betrachtet werden, welche sich seit der Überwindung der Finanz- und Wirtschaftskrise stetig verbessert und von der im übrigen - im Gegensatz zu vergangenen Erholungsphasen - auch Langzeitarbeitslose in spürbarem Umfang profitieren können. Deshalb hat die Bundesregierung bereits im Jahr 2010 im Rahmen ihres Zukunftspakets vorgesehen, dass auch die Bundesagentur für Arbeit einen strukturellen finanziellen Beitrag leisten soll, ohne dass da¬durch notwendige arbeitsmarktpolitische Aktivitäten unterbleiben müssen.

Im Bundeshaushalt für 2011 wurden die Mittel für Leistungen zur Eingliederung in Arbeit und für Verwaltungskosten für die Durchführung der Grundsicherung für Arbeitsuchende gegen¬über dem Jahr 2010 angepasst. Die Anpassung wird in den Jahren 2012 und 2013 fortgesetzt. Die Anpassung der Ansätze trägt einerseits den zwingenden Vorgaben zur Reduzierung von Ausgaben des Bundes Rechnung. Andererseits ist zu berücksichtigen, dass die Entwicklung der Arbeitslosigkeit infolge des konjunkturellen Aufschwungs bisher insgesamt günstiger als erwartet ausgefallen ist und sich die positive Entwicklung nach den vorliegenden Prognosen fortsetzen wird. Da der Aufschwung auch im SGB II-Bereich ankommt, werden weniger Personen in der Grundsicherung zu betreuen sein. Nach Einschätzung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales stehen in der Grundsicherung für Arbeitsuchende für die Betreuung und Aktivierung Langzeitarbeitsloser mit besonderen Vermittlungshemmnissen Mittel in ausreichender Höhe zur Verfügung. Im Übrigen bleibt es auch bei einer Anpassung der Haushaltsmittel der Entscheidung des jeweiligen Jobcenters vorbehalten, welche konkreten Maßnahmen im Einzelfall für angemessen gehalten werden.

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Politische Bildungswoche in  Auschwitz Polen

Am 2. Oktober machten sich 11 Teilnehmer des Volksvereins Mönchengladbach voll Spannung und Interesse auf den Weg nach Auschwitz. Nach einen "Zwischenstopp" in Dresden kamen wir am Nachmittag des folgenden Tages in Oswiecim (poln.: Auschwitz) in der Unterkunft, dem Zentrum für Dialog und Gebet an.

Abends legte uns der dortige Seelsorger Manfred Deselears - ehemals Kaplan in der Hauptpfarre Mönchengladbach -  nahe in den nächsten Tagen viel zu hören - hören, auf die Stimme der Erde von Auschwitz, auf das eigene Herz und auf die Menschen denen wir begegnen. 

Der Dienstagvormittag war geprägt von der Begehung des Stammlagers Auschwitz I, in dem wir unsere Betroffenheit durch eine Blumenniederlegung und entzünden von Kerzen an der Todesmauer ausdrücken konnten und der Nachmittag von dem Gespräch mit einem Zeitzeugen. Die Ergriffenheit der Gruppe zeigte sich im einsetzenden Schweigen, aber auch in vielen Fragen, die oft nicht beantwortbar sind.

Durch das Vernichtungslager Birkenau wurden wir am nächsten Vormittag geführt, das uns die Dimensionen des Nationalsozialismus nochmals deutlich vor Augen hielt. Der Besuch der Synagoge von Auschwitz gab uns einen Einblick in das Judentum.

Eine Stadtführung durch das wunderschöne, historische Krakau am Donnerstag war ein erster Abschluss aus der schwierigen, nicht immer zu begreifenden Thematik.

Um das an den jeweiligen Tagen erlebte, etwas mehr reflektieren zu können, gab es jeden Abend eine Austauschrunde, aber auch ein gemütlich-geselliges Zusammensein. Auf der Rückfahrt tat es allen gut, in der entstandenen Gemeinschaft die erlebten Eindrücke nochmals ins Wort bringen zu können. Die Teilnehmer waren sich einig, dass so etwas wie der Nationalsozialismus und der Holocaust nie wieder geschehen darf und es so nötig ist, immer wieder auf das eigene Herz und die Menschen, die mir begegnen, zu hören.

Barbara Roßmadl 

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Veranstaltungshinweise im Tak 

Besondere Angebote im TaK und Brandtskapelle:
Rudolfstraße 7-9, 41068 Mönchengladbach
Bus Linie 015 / Waldhausener Höhe

Lesung im Lesecafé am 28. Oktober um 10.00 Uhr
Wo ist der Himmel?
alltägliche Geschichten von der Sehnsucht nach Glück

von und mit Peter Josef Dickers
 

"Kulturzeit" im TaK  am 8. November um 19.00 Uhr
Anka Franken erzählt "Tuchgeschichten und -märchen" rund um die Stadtgeschichte der Textilstadt Mönchengladbach

Eintritt frei / Spenden erwünscht.

weitere Informationen: www.stiftung-volksverein.de
 

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Programmvorschau: 

Großer Nikolausmarkt vom 2. bis 4. Dezember rund um die Brandts-Kapelle mit vielen Höhepunkten und Veranstaltungen.

Benefizkonzert am 17.  Dezember 18 Uhr für den Volksverein in der Brandts-Kapelle Unter dem Motto "festlich - besinnlich - heiter" erschallen Bläserklänge zum Advent. Es spielt der Mönchengladbacher Bläserkreis unter Leitung von Stefan Hoppenkamps. 

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